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Fristverlängerung für die Begleichung der Schulden gegenüber der griechischen Stromversorgung (DEI)

Laut einer Pressemitteilung der staatlichen Stromgesellschaft in Griechenland (DEI) vom 31.10.2016 verlängert sich die Frist zur Regulierung der Schulden bis zum 31.12.2016.

Es handelt sich um die letzte Fristverlängerung, für die sich der Vorstand entschied, zumal festgestellt wurde, dass bislang mehr als eine halbe Million Verbraucher auf diese Regelung eingegangen sind, was zusammen Einnahmen in Höhe von circa 1,3 Millionen Euro gleichkam. Zudem konnte auch der monatelang andauernde Rhythmus der entsprechenden Antragsstellungen der Kunden nicht verkannt werden, ebenso wie die Tatsache, dass es immer noch sehr viele Verbraucher gibt, die es zeitlich nicht geschafft haben, einen solchen Antrag zu stellen.

Das Regulierungsprogramm betrifft nur fällige Schulden und sieht die Begleichung in 36 Raten vor, ohne dass eine Vorauszahlung erforderlich ist. Der Mindestbetrag der monatlichen Rate darf jedoch nicht unter 10,00 Euro liegen.

Aufgrund der vorgenannten, sehr günstigen Voraussetzungen wurde entschieden, dass es auch Kunden, die einem anderen Regulierungsprogramm bis zum 1.4.2016 unterliegen, erlaubt ist, zum sogenannten „Programm der 36 Raten“ zu wechseln.

Darüber hinaus sind im Programm besondere Regelungen und Ausnahmen vorgesehen. So wird dieses auch in Fällen von Stromsperren angewandt, vorausgesetzt, dass der kunde den Stromzähler nicht manipuliert hat. Ist aber der Strom abgestellt und der Stromzähler manipuliert, müssen 15 Prozent der Schulden umgehend und der Restbetrag in zwölf Raten gezahlt werden. Die Aufnahme in das Regulierungsprogramm wird ausgeschlossen, wenn jemand Stromdiebstahl begangen hat; ihm bleibt, gemäß der Begleichungsordnung, nur die Möglichkeit übrig, 50 Prozent seiner Schulden umgehend und den Restbetrag in vier Raten zu zahlen.

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